10 Fun Facts & ein bisschen mehr über mich
Bevor es hier richtig losgeht mit Lernimpulsen, Gedanken rund ums Lernen und Prüfungstraining, möchte ich mich kurz vorstellen. Nicht als Lebenslauf, sondern mit ein paar ehrlichen Einblicken in meinen Lernweg.
1. Ich war schon immer neugierig – lange bevor es Google gab
Schon als Kind wollte ich wissen, wie Dinge zusammenhängen. Damals ohne Internet, dafür mit Büchern, Zeitungen und Hörspielen – den Podcasts meiner Kindheit. Lernen war für mich nie nur Schule, sondern etwas, das einfach zum Alltag gehörte.
2. Schule fiel mir leicht – ohne großen Druck
Die Schulzeit verlief für mich insgesamt recht unkompliziert. Meine Eltern hatten den Anspruch, dass ich gut durch die Schule komme, aber sie haben mich nicht ständig kontrolliert oder gepusht. Auch, weil sie es fachlich gar nicht konnten: Beide hatten die Volksschule besucht, Fremdsprachen waren kein Thema. Dafür saßen Rechtschreibung und Grundrechenarten. Rückblickend war dieses Vertrauen eine wichtige Basis.
3. Mein vielleicht größtes Lernjahr war ein Jahr im Ausland
Nach dem Abitur ging ich als Au-pair ins Ausland. Die Sprachschule war das eine, das echte Lernen fand im Alltag statt: allein zurechtkommen, Fehler machen, sich verständigen, auch wenn es holpert. Nicht alles war einfach – aber dieses Jahr hat mich nachhaltig geprägt.
4. Studieren ohne Begeisterung – aber mit Durchhaltevermögen
Mein BWL-Studium habe ich eher aus Mangel an Alternativen begonnen. Zum ersten Mal erlebte ich schlechte Noten und nicht bestandene Prüfungen. Viel Auswendiglernen, wenig Interesse. Ich habe oft überlegt aufzuhören, bin aber geblieben. Heute weiß ich: Auch das war Lernen – über mich selbst.
5. Menschen haben mich immer mehr interessiert als Zahlen
In der reinen BWL bin ich nicht geblieben, sondern im Personalbereich gelandet. Klar, auch hier braucht es Zahlen, Recht und Strukturen. Aber vor allem geht es um Menschen: ihre Fragen, ihre Entwicklung, ihre Herausforderungen. Dieses Begleiten, Unterstützen und Mitdenken macht mir bis heute große Freude.
6. Lernen hört für mich nicht auf
Ich bilde mich regelmäßig weiter, aus Neugier, nicht aus Pflicht. Lernen ist für mich kein Lebensabschnitt, sondern eine Haltung. Diese Begeisterung möchte ich weitergeben.
7. Bücher aus Papier
Ich lerne sehr gerne mit Büchern. Gedruckt. Ganz klassisch. Wahrscheinlich aus Gewohnheit, aber auch, weil ich finde, dass Zusammenhänge darin sichtbarer werden. Fürs Lernen und Merken ist das für mich entscheidend. Mein Bücherregal ist entsprechend gut gefüllt. Sachbücher lese ich selten von vorne bis hinten, sondern themenbezogen, springend, verknüpfend.
8. Ich denke stark in Zusammenhängen
Ich denke stark in Zusammenhängen, nehme Feinheiten wahr, stelle viele Fragen. Lernen dauert dadurch manchmal länger – ist aber oft nachhaltiger. Das ist auch eine Seite meiner Hochsensibilität.
9. Meine beste Lernzeit beginnt erst am Nachmittag Ich bin kein klassischer „Morgens“-Typ. Lange habe ich versucht, mich dazu zu zwingen. Mit mäßigem Erfolg. Heute weiß ich: Vormittage eignen sich für Routinen, Nachmittage und Abende für Lernen, Konzepte und Denken. Wenn es sehr spät wird, muss ich allerdings aufpassen, mein Kopf fährt nicht automatisch runter.
10. Lernen ist individuell
Mein Weg war nicht perfekt und nicht geradlinig. Genau deshalb bin ich überzeugt: Lernen funktioniert nicht nach Schema F. Es darf angepasst werden: an Menschen, Lebensphasen und innere Voraussetzungen.
Dieser Blog ist für alle, die lernen. Weil es manchmal frustrierend oder schwierig ist oder weil sie neugierig sind, wie lernen leichter wird.
Für junge Menschen, die ihren eigenen Weg erst noch finden.
Für Eltern, die begleiten wollen, ohne alles vorzugeben.
Und für alle, die sich fragen, warum Lernen manchmal mühsam ist und manchmal plötzlich leicht wird.
In den nächsten Beiträgen teile ich Gedanken, Erfahrungen und konkrete Impulse aus Lerncoaching, Alltag und Praxis.
Nicht als Anleitung, sondern als Einladung, Lernen neu oder anders zu betrachten.